KULTUR.ERBEN

Fischer vor Stromboli von Leonard Rössert
Bildrechte: Leonard Rössert

Immaterielles Kulturerbe: Brauchtum und Traditionen

Musik, Tanz, Handwerkskünste und sogar das Wissen von Tierzüchtern - mehr als 420 Formen des Immateriellen Kulturerbes aus 117 Ländern stehen auf der Repräsentativen Liste der UNESCO. Seit 2003 unterstützt sie den Erhalt solcher Kulturformen auf der ganzen Welt. Kriterium ist, dass ein Brauchtum noch von Menschen praktiziert wird, denen es Identität stiftet. Die traditionelle chinesische Medizin oder die italienische Geigenbaukunst sind etwa Teil des immateriellen Kulturerbes. Aus Argentinien und Uruguay kommt der Tango, aus Deutschland die Orgelmusik. Das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes kann bei der Deutschen UNESCO-Kommission als PDF heruntergeladen werden.

 

Informationen zur Leih-Ausstellung "KULTUR.ERBEN"

KULTUR.ERBEN umfasst 37 fotografische Arbeiten renommierter Fotografinnen und Fotografen sowie junger Nachwuchskünstler, die sich am Lagois-Fotowettbewerb 2018 beteiligt haben. Die Ausstellung zeigt Themen wie:

  • Vereinsleben – vom psychotherapeutischen Ballett auf Kuba zum deutschen Karnevalsverein
  • Musik – vom fränkischen Jugendorchester zu mongolischen Musikern
  • Sport – Eisschwimmen oder Schwingen, eine Schweizer Variante des Zweikampfs
  • Handwerk – darunter eine Holzspielzeug-Manufaktur, Glasbläserei oder Flößerei
  • Berufe – Hebammen, Fischer vor Hamburg und auf Stromboli, Hirten oder GesellInnen auf der Walz
  • Religion – Rituale wie eine Schlangen-Prozession in den Abruzzen

Andreas Kreitmaier und Stephan Elsberger haben die „Landshuter Hochzeit“ dokumentiert, mit der an das Jahr 1475 erinnert wird, als Herzog Georg von Bayern-Landshut die Polenprinzessin Hedwig heiratete. Die Fotografin Christina Czybik widmete sich der Tracht und den Traditionen der Sorben in der sächsischen Lausitz. Wie Religionen die Gesellschaft prägen, illustriert die Reportage von Fabian Tegeler, der zum „Berg der Kreuze” in Litauen fuhr und Menschen porträtierte, die als Zeichen des Dankes ein Kreuz an den katholischen Wallfahrtsort gebracht haben. Jörg Gläscher begab sich auf die Suche nach dem „Lutherland” und porträtierte Geistliche und Gläubige in Mitteldeutschland.

Wie eng Handwerk, Natur und Umwelt miteinander verbunden sind, zeigt Philipp Reis: Er begleitete einen der letzten Elbfischer aus Hamburg. Ludwig Watteler dokumentierte den Schafübertrieb im südtiroler Schnalstal. Die Schau verdeutlicht auch den Wandel des Mediums Fotografie. Vera Nowottny arbeitete für ihre Serie über das Kunsthandwerk in Panama mit einer Lochkamera. Barbara Wimmer dokumentierte die Ladenkultur in Portugal mit einer Mittelformatkamera. Marcus de Winter setzte in seiner Reportage über Zimmerer auf Schwarz-Weiß-Bilder, während Tomas Engel bei seiner Darstellung des Schützenfestes der Harburger Gilde mit Blitz arbeitete.

 

Daten und Fakten zur Leih-Ausstellung "KULTUR.ERBEN"

 

Sie haben Interesse an der Ausstellung "KULTUR.ERBEN"?

Auf dieser Buchungsseite können Sie die Ausstellung reservieren und buchen.

Auf dieser Terminseite sehen Sie, wo die Ausstellung demnächst gezeigt wird.

 

 

Sie haben Fragen?

Auf unserer FAQ-Seite beantworten wir die meistgestellten Fragen. Sollte Ihre nicht dabei sein, wenden Sie sich gerne an unser Team:

Evangelischer Presseverband für Bayern e.V., Abteilung Crossmedia (cme)
Telefon: +49 (0) 89 / 1 21 72-153
E-Mail: cme@epv.de

 

Vergangene Termine

22. bis 29. September 2019: House of Parliament, Weilburg

10. bis 19. Mai 2019: Gerberhaus, Bretten

29. März bis 29. April 2019: Jugendkirche München

 

Katalog zur Ausstellung "KULTUR.ERBEN"

Sie können den Katalog auch unabhängig von der Ausstellung im Sonntagsblatt-Shop bestellen. Die Kosten liegen bei 12 Euro zzgl. Versandkosten.